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Ölkühler




Ölkühler

Damit ein Motor durch das Verbrennen von Kraftstoffen, beispielsweise Benzin oder Diesel, mechanische Arbeit und somit Energie bereitstellen kann, muss auch die Kühlung des Motors zeitgleich auf Hochtouren laufen.
Erst durch eine angemessene und gute Kühlung kann der Motor über einen längeren Zeitraum beste Ergebnisse leisten, ohne unnötig teuren Treibstoff zu verbrauchen. Bei einem Motor, der luftgekühlt ist, ist die Kühlung des Schmieröls sehr bedeutsam, denn das Öl erfüllt die Aufgabe, Wärme sehr gut zu leiten und somit vom Motor wegzuführen. Dadurch wiederum kann Sprühöl beispielsweise auch eine thermische Belastung ausgleichen, so dass Kolben oder Zylinder nur in geringen Mengen der Strapazen von Wärme ausgeliefert sind.
Desweiteren entstehen bei Fahrten mit sehr hohen Geschwindigkeiten sehr hohe Öltemperaturen, die nicht einmal von bestem Öl kompensiert werden können. Nach der Faustregel des Käfermotors, der die Öltemperatur mit seiner Geschwindigkeit gleichsetzt und bei der der kritische Temperaturbereich bei 130 Kilometer pro Stunde beginnt, kann man annehmen, dass viele Autos sich auf der Autobahn ständig in diesem kritischen Bereich befinden.

Durch eine Frontölkühlung können abhängig von der Größe des Ölkühlers und Leistungsstärke des Motors Temperaturen bis zu 55 Grad Celsius gesenkt werden. Trotzdem muss auch die Außentemperatur berücksichtigt werden, obgleich sie keine primäre Rolle spielt.
Weiterhin ist die permanente Überprüfung der Öltemperatur sehr bedeutend. Durch ein Gerät, dass über eine entsprechende Anzeige verfügt kann man feststellen, ob die Ölkühlung defekt ist oder doch ihre Arbeit verrichtet.
Defekte Ölkühler können im schlimmsten Fall Motorschäden erzeugen. Dies geschieht, wenn der Motor zu lange unter andauernden, sehr hohen Temperaturen Energie erzeugen muss.

Angeraten werden häufig Aluminiumkühler. Sie sind sehr effektiv, da sie den Druckabfall im Motor sehr gering halten. Aber die Ölkühlung von Motoren bietet noch weitere Vorteile. Falls der Originalkühler, egal bei welchem Automodell, nicht mehr richtig funktioniert und komplett wegfällt, kann dennoch der Ölkühler einspringen. Zusätzlich zu Ölkühlanlagen können diese auch mit Hauptstrom-Ölfilterung ausgestattet und ergänzt werden. Der Käfer-Motor beispielsweise ist der einzige auf der Welt, der nur ein einfach Ölsieb, das beim Wechseln des Öls nicht einmal gesäubert werden muss und somit sehr benutzerfreundlich ist, benötigt. Die Bedeutung der getrennten Filterung ist in diesem Falle sehr bedeutsam. Auch hier fällt wieder der Druck im System. Zu diesem Ölfilter gehört auch ein Adapter, der außerhalb des Motors am Auto eingebaut wird. Zum Adapter gehören auch noch sämtliche Anschlüsse und Anbauwinkel. Man kann sogar den Öldruckgeber und den Öltemperaturgeber außerhalb des Motors anbauen und mit dem Adapter bedienen.

Eine Variante des Kühlers/der Kühlung ist der/die Druckluftkühler-Druckluftkühlung.